Töpfchentraining
Gibt es Tipps zum Töpfchentraining?
Beginnen sie nicht mit dem Töpfchentraining, wenn gerade andere große Veränderungen im Leben Ihres Kindes anstehen. Falls Sie gerade umziehen, ein neuer Babysitter sich um Ihr Kind kümmert, Sie ein weiteres Kind erwarten oder andere bedeutsame Veränderungen bevorstehen, verschieben Sie das Training, bis sich die Umstände beruhigt haben. Kommt das Töpfchentraining zu einer Liste von mehreren Umwälzungen hinzu, die Ihr Kind bewältigen muss, kann es schnell passieren, dass es diese Zeit immer mit einem Gefühl von Unsicherheit verbinden wird – an Stelle von Selbstbewusstsein und angenehmen Erfahrungen.
Ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, sich von dem Gefühl zu befreien, dass Ihr Kind unbedingt so schnell wie möglich den Gang aufs Töpfchen lernen und beherrschen muss. Widerstehen Sie diesem Druck, der oft auch von Freunden, Bekannten oder Verwandten ausgeübt wird.
Weitere Tipps:
- Unterlassen Sie die "Trainingsmethode", Ihr Kind absichtlich länger durchnässte oder schmutzige Wäsche tragen zu lassen. Ganz abgesehen davon, dass diese Erfahrungen sehr unangenehm sind, reizt es die Haut Ihres Kindes.
- Wenn tagsüber ein Babysitter oder eine andere Person Ihr Kind betreut, muss diese in das Töpfchentraining mit einbezogen werden.
- Planen Sie Misserfolge ein. Versuchen Sie, keinen Ärger und keine Ungeduld zu zeigen.
- Berücksichtigen Sie das Temperament Ihres Kindes. Sein allgemeiner Grad der Aktivität beeinflusst auch das Töpfchentraining. Achten Sie darauf, zu welcher Zeit am Tag Ihr Kind aufnahmebereit und kooperativ ist. Dies ist eine gute Zeit für das Töpfchentraining. Ist Ihr Kind generell etwas schüchtern und ängstlich, braucht es mehr Ermutigung, als wenn Sie ein sehr extrovertiertes Kind haben.
- Bieten Sie Ihrem Kind etwas Unterhaltung, die ihm das Sitzen auf dem Töpfchen angenehmer macht. Ein Lied, ein Geschichte oder ein Spielzeug wirken Wunder!