 |
Erfreuen Sie Ihr 6 - 9 Monate altes Kind mit diesen Aktivitäten:
|
|
|
 |


 |
 |

  |
 Die erste Musikband *
|
|
 |
 |
 Ihr Baby erfreut sich an jedem neuen Geräusch. Besonderen Spaß bereitet es ihm, selbst Geräusche zu machen. Hier kommt eine Möglichkeit, wie es seine erste Musikband gründen kann! Und es spielt dabei alle Instrumente selbst!

| Materialien: |
| • |
Gegenstände aus der Küche, die Geräusche machen: Backformen aus Aluminium, Töpfe, Kuchenblech, Plastikschalen, Holzlöffel, Bürsten, Schneebesen, leere Dosen, Milchpackungen, Löffel, Plastiktassen, Krüge
|
| • |
Küchenfußboden
|
|
 |
 |
 • |
 Ursache und Wirkung
|
 |
 |
 • |
 Fein- und Grobmotorik
|
 |
 |
 • |
 Hörvermögen
|
 |
 |
 • |
 Rhythmische Bewegung
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Suchen Sie verschiedene Geräusche machende Utensilien aus der Küche zusammen und legen sie sie auf den Fußboden.
2.
Setzen Sie Ihr Baby auf den Fußboden und lassen Sie es die Gegenstände untersuchen.
3.
Zeigen Sie ihm, wie man damit verschiedene Geräusche machen kann—trommeln, klopfen, schlagen, schütteln, rasseln, rollen.
4.
Wenn Ihr Baby damit etwas Spaß gehabt hat, können Sie Musik anstellen und ihm zeigen, wie man einen Rhythmus hält.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Vergewissern Sie sich, dass die Küchengeräte babysicher sind und keine scharfen Kanten oder Ecken haben.
|


 |
 |

  |
 Gelatine-Regenwürmer *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Wackelige Gelatine-Würmer eignen sich hervorragend dazu, die alte Weisheit “Mit seinem Essen spielt man nicht!” ein wenig abzuschwächen. Warum soll Ihr Baby mit seinem Essen nicht auch mal ein paar lustige Minuten haben? Essen sollte Spaß machen—beim Riechen, Schmecken und Anfassen!

| Materialien: |
| • |
Gelatine-Pulver mit oder ohne Geschmack
|
| • |
Babystuhl mit Tablett
|
|
 |
 |
 • |
 Kognitive Fähigkeiten
|
 |
 |
 • |
 Untersuchen
|
 |
 |
 • |
 Feinmotorik
|
 |
 |
 • |
 Selbsthilfe-Fertigkeiten – Essen
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Bereiten Sie die Gelatine entsprechend der Anleitung auf der Verpackung so zu, dass sie eine festere Konsistenz bekommt.
2.
Gießen Sie die Gelatine in eine rechteckige, flache Schale und kühlen Sie sie, bis sie fest wird.
3.
Schneiden Sie die Gelatine in lange, dünne Streifen, die wie Regenwürmer aussehen.
4.
Setzen Sie Ihr Baby in seinen Stuhl und befestigen Sie das Tablett.
5.
Schnippen Sie die Würmer auf Babys Tablett.
6.
Lassen Sie Ihr Kind die Gelatine-Würmer mit den Fingern und dem Mund erforschen!
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Säubern Sie vor dem Spiel das Tablett, von dem Ihr Baby naschen wird.
|


 |
 |

  |
 Frostiger Spaß *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Wenn Ihr Baby wächst und sich entwickelt, erfreut es sich zunehmend an Wasser in allen seinen Erscheinungsformen—in einer Flasche, aus einem Schlauch oder in der Badewanne.

| Materialien: |
| • |
Sammlung von Plastikbehältern
|
| • |
Plastikfiguren
|
| • |
Tiefkühlfach
|
| • |
Badewanne
|
|
 |
 |
 • |
 Ursache und Wirkung
|
 |
 |
 • |
 Entdecken
|
 |
 |
 • |
 Motorik
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Legen Sie eine Plastikfigur in einen Plastikbehälter.
2.
Füllen Sie den Behälter mit Wasser und frieren Sie ihn ein.
3.
Lassen Sie warmes Wasser in die Badewanne laufen.
4.
Setzen Sie Ihr Baby in die Wanne.
5.
Holen Sie Eisblock aus dem Plastikbehälter und legen Sie ihn in die Badewanne.
6.
Lassen Sie Ihr Baby erforschen, was mit dem Eis im warmen Wasser passiert und wie die Figur langsam aus dem Eis befreit wird.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Achten Sie darauf, dass das Wasser während des Spielens warm genug bleibt. Lassen Sie bei Bedarf warmes Wasser nachlaufen, wenn sich durch das Eis die Temperatur zu weit absenkt. Beaufsichtigen Sie Ihr Baby während der gesamten Badezeit.
|


 |
 |

  |
 Eine Zugfahrt, die ist lustig...! *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Jetzt, da Ihr Kind mit Unterstützung schon aufrecht sitzen kann, können Sie es schon seine erste Zugfahrt unternehmen lassen. Die Rundfahrt und die nette Aussicht werden ihm eine Menge Spaß machen. Sie brauchen nur einen großen Karton!

| Materialien: |
| • |
Karton, ca. 50 cm lang, 20 cm breit und 30 cm hoch
|
| • |
Weiche Tücher
|
| • |
Klebeband
|
|
 |
 |
 • |
 Balance
|
 |
 |
 • |
 Koordination von Kopf und Nacken
|
 |
 |
 • |
 Visuelles V
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Suchen Sie sich einen Karton, in dem Ihr Baby bequem sitzen kann. Entfernen Sie den Deckel und schneiden Sie den oberen Teil in einer Höhe weg, bei der sich Ihr Kind bequem anlehnen und über den Rand sehen kann.
2.
Überkleben Sie falls notwendig rauhe Schnittkanten mit Klebeband, damit keine Verletzungsgefahr besteht.
3.
Legen Sie den Karton so mit Tüchern aus, dass er innen schön weich gepolstert ist und Ihrem Baby beim Sitzen den nötigen Halt gibt.
4.
Schieben Sie Ihr Kind in seiner Lokomotive durch die Wohnung.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Achten Sie darauf, dass Sie langsam und kontinuierlich schieben, sodass sich Ihr Kind keine Nackenverletzung durch zu ruckartige Bewegungen zuzieht. Schieben Sie nur auf glatten Böden. Halten Sie sich von Treppen fern!
|


 |
 |

  |
 Ponyritt *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Sobald Ihr Baby stärkere Nackenmuskeln und eines bessere Kontrolle über seinen Kopf hat, können Sie es zu seinem ersten Ponyritt mitnehmen. Wenn Sie dazu noch ein Lied singen, wird es noch mehr Spaß haben.

| Materialien: |
| • |
Ihre Knie
|
| • |
Kleines weiches Handtuch oder Decke
|
|
 |
 |
 • |
 Balance
|
 |
 |
 • |
 Kopf- und Nacken-Koordination
|
 |
 |
 • |
 Sprachentwicklung
|
 |
 |
 • |
 Soziale Interaktion
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Legen Sie sich das Handtuch oder die Decke über die Knie, damit Ihr Baby schön weich sitzt.
2.
Setzen Sie Ihr Baby mit dem Gesicht zu Ihnen auf die Knie. Halten Sie es an seinen Armen.
3.
Lassen Sie Ihr Baby zum Rhythmus eines Kinderliedes (z.B. Hoppe, hoppe Reiter...) sanft auf und ab hüpfen.
4.
Fahren Sie solange fort, wie es ihm Spaß macht.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Führen Sie keine zu starken Auf- und Abbewegungen durch und halten sie Ihr Baby während der ganzen Zeit fest.
|


 |
 |

  |
 Regenbad *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Helfen Sie Ihrem Baby bei der Erkundung seiner Umgebung, indem Sie seine Welt durch seine Sinne erweitern. Spiele mit Wasser sind eine hervorragende Stimulation für die Sinne – nutzen Sie das nächste Bad als Sinneserfahrung für Ihr Baby!

| Materialien: |
| • |
Fleischspieß
|
| • |
Saubere Plastikflasche
|
| • |
Baby- oder normale Badewanne
|
|
 |
 |
 • |
 Freude an der Umgebung
|
 |
 |
 • |
 Entwicklung der Sinne
|
 |
 |
 • |
 Soziale Interaktion
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Bohren Sie mit einem Fleischspieß im Abstand von 2-3 cm Löcher in eine Plastikflasche.
2.
Setzen Sie Ihr Baby in seine Badewanne oder nehmen Sie gemeinsam ein Bad. Senken Sie Baby langsam ins Wasser, damit es sich daran gewöhnen kann.
3.
Füllen Sie die Plastikflasche mit Wasser aus der Badewanne.
4.
Halten Sie die Flasche hoch, sodass Ihr Baby sehen kann, wie das Wasser aus den Löchern läuft.
5.
Halten Sie die Flasche über Babys Körper und lassen Sie das Wasser auf seine Haut plätschern.
6.
Wenn es Ihrem Baby gefällt, können sie die Flasche auch über seinen Kopf halten – Es regnet!
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Achten Sie darauf, dass kein Wasser in Babys Augen gelangt – besonders, wenn schon Seife im Wasser ist. Wenn Ihr Baby es nicht mag, Wasser ins Gesicht zu bekommen, lassen Sie es nur über den Körper laufen.
|


 |
 |

  |
 Fang die Eiswürfel! *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Ihr Kind kann überall neue Dinge lernen—sogar in der Badewanne, wenn es gewaschen wird!

| Materialien: |
| • |
Badewanne mit warmem Wasser
|
| • |
Lebensmittelfarbe
|
| • |
Eiswürfel
|
|
 |
 |
 • |
 Kognitive Fähigkeiten
|
 |
 |
 • |
 Entwicklung der Feinmotorik
|
 |
 |
 • |
 Problemlösen
|
 |
 |
 • |
 Physikalische Eigenschaften von Wasser
|
 |
 |
 • |
 Sinneserfahrungen
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Bereiten Sie bunte Eiswürfel vor, indem Sie vor dem Einfrieren etwas Lebensmittelfarbe in das Wasser geben. Legen Sie den Eiswürfelbehälter rechtzeitig vor der Badezeit in das Gefrierfach.
2.
Lassen Sie warmes Wasser in die Badewanne laufen.
3.
Setzen Sie Ihr Kind in die Wanne.
4.
Werfen Sie ein paar von den bunten Eiswürfeln ins Wasser und spornen Sie Ihr Kind an, die Würfel zu fangen. Die rutschigen Eiswürfel werden im Wasser schmelzen – Ihr Kind muss also flink sein sein!
5.
Spielen Sie weiter, bis alle Eiswürfel verbraucht sind.
6.
Falls notwendig, lassen Sie regelmäßig etwas warmes Wasser in die Wanne laufen, um die Wassertemperatur zu regeln.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Beaufsichtigen Sie Ihr Kind während der gesamten Zeit und achten Sie darauf, dass das Wasser warm genug bleibt.
|


 |
 |

  |
 Schnee-Test *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Ihr Baby hat schon viele verschiedene Tasterfahrungen mit unterschiedlichen Oberflächen machen können. Bieten Sie ihm ein neues Erlebnis: Sie brauchen dazu echten Schnee – oder selbst gemachten.

| Materialien: |
| • |
Sauberer Schnee
|
| • |
Hochstuhl mit Tisch
|
| • |
Handtuch
|
|
 |
 |
 • |
 Kognitive Fähigkeiten
|
 |
 |
 • |
 Entwicklung der Feinmotorik
|
 |
 |
 • |
 Eigenschaften von Schnee – wie er sich anfühlt, Temperatur
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Holen Sie von draußen etwas Schnee. Sie können auch selbst Schnee erzeugen, indem Sie Crash-Eis in einem Mixer so lange rühren, bis es weich und flockig ist.
2.
Setzen Sie Ihr Baby in seinen Hochstuhl und befestigen Sie den Tisch.
3.
Stellen Sie ihm eine Tasse mit Schnee hin.
4.
Lassen Sie Ihr Kind die Eigenschaften des Schnees mit den Händen und – wenn es selbst hergestellter Schnee ist – mit dem Mund erforschen.
5.
Falls sich Ihr Baby nicht traut, den Schnee anzufassen, zeigen Sie ihm ein wenig, wie man damit spielen kann.
6.
Wenn der Schnee auf dem Tisch geschmolzen ist, wischen Sie das Wasser mit dem Handtuch weg und füllen Sie die Tasse neu auf.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Wenn Sie echten Schnee verwenden, vermeiden Sie, dass Ihr Kind ihn in den Mund nimmt.
|


 |
 |

  |
 Klebriges Spielzeug *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Ihr Baby hat sich die Fähigkeit angeeignet, Gegenstände gezielt zu greifen. Erhöhen Sie ein wenig den Schwierigkeitsgrad. Mal sehen, ob Baby das Problem löst!

| Materialien: |
| • |
Zweiseitiges Klebeband
|
| • |
Verschiedene kleine Spielsachen, die jedoch so groß sind, dass Baby sie nicht verschlucken kann.
|
|
 |
 |
 • |
 Ursache und Wirkung
|
 |
 |
 • |
 Entwicklung von Grob- und Feinmotorik
|
 |
 |
 • |
 Problemlösen
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Schneiden Sie ein Stück zweiseitiges Klebeband ab, ca. 60 cm.
2.
Entfernen Sie auf einer Seite das Schutzpapier.
3.
Kleben Sie den Streifen auf den Fußboden.
4.
Entfernen Sie den Schutzstreifen von der Oberseite und legen Sie verschiedene Spielsachen wie z.B. Bauklötze, Plastikfiguren usw. auf das Klebeband.
5.
Holen Sie Ihr Baby und setzen Sie es nahe daneben.
6.
Versuchen Sie, ein Spielzeug zu nehmen und zeigen Sie Ihrem Baby, dass Sie dabei Probleme haben. Bitten Sie es um Hilfe!
7.
Beobachten Sie Ihr Baby, wie es herausfindet, worin das Problem besteht und ob es die Spielsachen von dem Klebeband ablösen kann.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Beaufsichtigen Sie Ihr Kind bei diesem Spiel, damit es sich nicht mit Klebeband umwickelt. Falls Ihr Baby Schwierigkeiten beim Ablösen der Gegenstände hat, geben Sie ihm ein wenig Hilfe.
|


 |
 |

  |
 Handschuhgesicht *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Von Geburt an findet Baby Gefallen daran, Gesichter zu betrachten. Bieten Sie ihm ein paar zusätzliche Attraktionen!

| Materialien: |
| • |
Ein alter Handschuh
|
| • |
Schere
|
| • |
Ihre Hand
|
| • |
Bunte Filzstifte
|
|
 |
 |
 • |
 Fähigkeit, Objekte mit den Augen zu fokussieren
|
 |
 |
 • |
 Erkennen von Gesichtern
|
 |
 |
 • |
 Soziale Interaktion
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Schneiden Sie die Finger eines Handschuhs ab.
2.
Malen Sie mit Filzstiften ein Gesicht auf die Handfläche des Handschuhs. Machen Sie vor allem Augen und Mund bunt und kontrastreich.
3.
Ziehen Sie den Handschuh an.
4.
Setzen Sie sich Ihr Baby auf den Schoß und halten Sie die Hand so hoch, dass Baby das Handschuhgesicht sehen kann.
5.
Wackeln Sie mit den Fingern und bewegen Sie langsam Ihre Hand, sodass Baby dem Gesicht folgen kann. Das Handschuhgesicht kann Ihnen dabei helfen, ein Lied zu singen, Geschichten zu erzählen oder einfach nur mit Baby zu plaudern.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Vermeiden Sie es, dass Baby den Handschuh in den Mund nimmt.
|


 |
 |

  |
 Baby-Massage *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Ihr Baby reagiert von Geburt an auf Berührung. Den ersten Willkommengruß empfindet es bereits, wenn Sie es das erste Mal im Arm halten. Probieren Sie doch einmal eine Baby-Massage aus: Es wird die Berührung Ihrer verwöhnenden Hände genießen!

| Materialien: |
| • |
Decke oder Handtuch
|
| • |
Baby-Lotion
|
|
 |
 |
 • |
 Körpergefühl
|
 |
 |
 • |
 Förderung des Tastsinns
|
 |
 |
 • |
 Soziale Interaktion
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Breiten Sie eine Decke oder ein Handtuch auf einer weichen Unterlage aus.
2.
Legen Sie Baby nackt mit dem Bauch nach unten auf die Decke.
3.
Tröpfeln Sie etwas Baby-Lotion auf Ihre Hände. Reiben Sie Ihre Hände aneinander, um die Lotion auf Körpertemperatur anzuwärmen.
4.
Massieren Sie Ihr Baby sanft vom Nacken zu seinen Schultern, dann die Arme hinunter bis zu den Händen; den Rücken hinunter bis zum Po, dann die Beine bis zu den Füßen. Massieren Sie sanft – nicht zu fest und nicht zu leicht.
5.
Drehen Sie Baby auf den Rücken und widmen Sie sich der Vorderseite!
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Massieren Sie keinesfalls zu fest. Es darf Baby nicht unangenehm sein oder gar weh tun. Verwenden Sie ausschließlich Baby-Lotion, auf die Ihr Kind nicht allergisch reagiert. Falls Sie sich nicht sicher sind, lassen Sie sich von Ihrem Kinderarzt beraten. Probieren Sie die Lotion ein paar Tage vorher an nur einer kleinen Stelle von Babys Körper aus. Achten Sie darauf, dass keine Lotion in Babys Gesicht gelangt.
|


 |
 |

  |
 Mundmusik *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Wetten, dass Sie nicht gedacht haben, dass Sie eine richtige Musikmaschine in Ihrem Mund haben? Ihr Baby liebt es, die unterschiedlichsten Geräusche zu hören. Ihr Mund ist das einfachste Instrument, um ihm eine kleine Symphonie zu spielen.

| Materialien: |
| • |
Ihr Mund, Zunge, Zähne und Lippen
|
|
 |
 |
 • |
 Geräuscherkennung
|
 |
 |
 • |
 Geräuschimitation und Sprachentwicklung
|
 |
 |
 • |
 Geräuschquellen finden
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Halten Sie Ihr Baby auf Ihrem Schoß, so dass es Ihr Gesicht deutlich sehen kann.
2.
Machen Sie Geräusche mit Ihrem Mund, wie z.B.
* Küssen und Schmusen
* Zungenschnalzen
* ein Motor
* Knurren, Quietschen, Gurren
* Wispern, singen, summen
* Machen Sie Tiergeräusche, z.B. Ente, Hund, Katze, Pferd, Kuh, Schwein, Huhn, Hahn, Affe, Schlange, Vogel, Esel, oder Wolf
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Sollten Sie Instrumente benutzen, vergewissern Sie sich vorher, dass sie babysicher sind. Machen Sie keine zu lauten Geräusche. Wenn ein Geräusch Ihr Baby stört, lassen Sie es weg.
|


 |
 |

  |
 Wasserschaukel *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Je mehr Ihr Baby wächst, desto stärker tragen seine Sinne zu seinem Wissen über die umgebende Welt bei. Spiele in der Badewanne stellen eine Erfahrung für alle Sinne dar – zusammen mit einer unglaublichen Menge Spaß!

| Materialien: |
| • |
Badewanne
|
| • |
Ihre Hände
|
|
 |
 |
 • |
 Motorische Kontrolle
|
 |
 |
 • |
 Sinneserfahrung
|
 |
 |
 • |
 Soziale Interaktion
|
 |
 |
 • |
 Verständnis für die Umwelt
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Bereiten Sie ein warmes Bad für Ihr Baby vor (und für Sie selbst, wenn Sie mögen).
2.
Setzen Sie Ihr Baby langsam ins Wasser.
3.
Zeigen Sie ihm durch leichtes Spritzen, Planschen usw. verschiedene Eigenschaften des Wassers.
4.
Wenn sich Ihr Baby im Wasser wohlfühlt, ist es bereit für das Wasserschaukelspiel: Halten Sie Baby mit beiden Händen unter seinem Bauch und bewegen Sie es sanft hin und her. Achten Sie darauf, dass Sie seinen Kopf nicht untertauchen.
5.
Machen Sie Motorbootgeräusche dazu. Gönnen Sie Baby ein paar Minuten Pause und beginnen Sie noch einmal.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Achten Sie darauf, dass Babys Kopf immer über dem Wasser ist und dass kein Wasser in Ohren, Augen oder Mund gelangt. Wählen Sie eine für Baby angenehme Wassertemperatur.
|


 |
 |

  |
 Abrakadabra für Babys *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Lassen Sie ein Spielzeug vor den Augen Ihres Babys verschwinden – ohne Spiegel! Es wird Ihnen bald auf die Schliche kommen und merken, dass das Spielzeug nicht verschwunden, sondern immer noch in Ihrer Hand ist!

| Materialien: |
| • |
Ein Lieblingsspielzeug
|
|
 |
 |
 • |
 Kognitive Fähigkeiten
|
 |
 |
 • |
 Augen-Hand-Koordination
|
 |
 |
 • |
 Objektpermanenz
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Wählen sie ein Spielzeug, dass gut in Ihre Hand passt.
2.
Legen Sie Ihr Baby auf den Rücken und zeigen Sie ihm das Spielzeug.
3.
Geben Sie ihm für ein paar Minuten das Spielzeug, um es zu untersuchen.
4.
Nehmen Sie das Spielzeug sanft aus der Hand und legen Sie es auf Ihre Handfläche.
5.
Schließen Sie beide Hände und zeigen Sie Ihrem Baby Ihre geschlossenen Fäuste.
6.
Fragen Sie Ihr Baby "Wo ist es denn?"
7.
Ihr Baby schaut wahrscheinlich etwas verwundert. öffnen sie Ihre Hand, zeigen Sie ihm das Spielzeug und sagen Sie: "Hier ist es!"
8.
Wiederholen Sie das Spiel, wechseln Sie dabei die Hand und auch das Spielzeug.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Verwenden Sie nur Spielzeug, das Ihr Baby nicht verschlucken kann.
|


 |
 |

  |
 Fühlen und Schmecken *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Babys Umgebung bietet ihm viele Reize für seine fünf Sinne. Unterstützen Sie seine Neugier mit einer Auswahl an Mini-Snacks, die es mit Händen und Mund erforschen kann.

| Materialien: |
| • |
Auswahl verschiedener Speisen, die Ihrem Baby entweder neu sind oder die es gerne mag.
|
| • |
Hochstuhl
|
| • |
Plastikfolie für den Fußboden.
|
|
 |
 |
 • |
 Bewusstsein für seine Umgebung
|
 |
 |
 • |
 Entwicklung der Feinmotorik
|
 |
 |
 • |
 Experimentieren und Untersuchen von Objekten
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Bereiten Sie verschiedene Speisen vor, die Ihr Baby mit Händen und Mund untersuchen kann – natürlich nur in winzigen Portionen – z.B. Gelee, Joghurt, Banane, Kinderbrei, Spaghetti usw.
2.
Breiten Sie zum Schutz des Fußbodens eine Plastikfolie aus und stellen Sie den Hochstuhl darauf.
3.
Setzen Sie Ihr Kind in den Hochstuhl und legen Sie ihm eine kleine Kostprobe auf seinen Tisch.
4.
Lassen Sie Ihr Kind mit dem Essen spielen, erproben wie es sich anfühlt und wie es schmeckt.
5.
Entfernen Sie nach ein paar Minuten die Reste und bieten Sie ihm etwas anderes an.
6.
Beobachten Sie Babys Reaktion auf die unterschiedlichen Tast- und Geschmackserlebnisse. Sagen Sie jeweils den Namen der Speise, wenn Sie sie Ihrem Kind auf das Tischchen legen.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Beaufsichtigen Sie Ihr Baby während dieses Spiels, falls es sich einmal an etwas verschluckt.
|


 |
 |

  |
 Körperrolle *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Ihr Baby wird Monate brauchen, um die Bewegungen seines Körpers kontrollieren zu können. Sie können ihm helfen: Mit vier bis sechs Monaten ist die Längsrolle ein Kinderspiel!

| Materialien: |
| • |
Weiche Decke oder ein großes Handtuch
|
| • |
Weicher Untergrund
|
|
 |
 |
 • |
 Richtung von Bewegung
|
 |
 |
 • |
 Fortbewegung
|
 |
 |
 • |
 Motorik
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Breiten Sie eine Decke oder ein großes Handtuch auf einem weichen Untergrund aus.
2.
Legen Sie Ihr Baby mit dem Bauch nach unten darauf.
3.
Greifen Sie eine Seite der Decke und heben Sie sie langsam so an, dass Baby sich zur Seite neigt.
4.
Ziehen Sie langsam weiter, sodass Baby langsam auf den Rücken rollt. Stützen und führen Sie die Bewegung mit einer Hand.
5.
Wenn Baby in der Rückenlage angekommen ist, zeigen Sie Ihre Freude!
6.
Wiederholen Sie das Spiel noch ein paar Mal.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Ziehen Sie die Decke langsam nach oben und stützen Sie Baby mit einer Hand, damit es nicht zu schnell rollt und sich verletzt.
|


 |
 |

  |
 Bauchredner *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Ihr Baby beginnt mit dem Erlernen der Sprache und des Sprechens lange bevor es sein erstes Wort ausstößt. Versuchen Sie sich doch zusätzlich zum normalen Gespräch mit Ihrem Baby einmal als Bauchredner. Es macht das Sprechen und die Sprache zu einer weitergehenden Sinneserfahrung.

| Materialien: |
| • |
Ihr Mund
|
| • |
Weiches Tuch
|
|
 |
 |
 • |
 Körpergefühl
|
 |
 |
 • |
 Sprachentwicklung
|
 |
 |
 • |
 Entdeckung der Sinne
|
 |
 |
 • |
 Soziale Interaktion
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Ziehen Sie Ihr Baby aus (okay, die Windeln darf es anbehalten) und legen Sie es auf den Rücken auf das Tuch.
2.
Knien Sie sich neben Ihr Baby, plaudern Sie ein wenig mit ihm und reiben Sie dabei sanft seinen Bauch.
3.
Jetzt ist es Zeit für's "Bauchreden". Drücken Sie Ihr Gesicht und Ihre Lippen auf Babys Bauch, und reden oder singen Sie, oder sagen Sie einfach ein paar lustige Worte. Variieren Sie dabei den Druck und die Lautstärke.
4.
Streuen Sie ein paar Küsse ein.
5.
Setzen Sie sich auf und lächeln Sie Ihr baby nach jedem "Bauchreden" an. Ihr Baby wird anfangen zu kichern und auf die nächste Aktion warten.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Sprechen Sie nicht zu laut, um Ihr Baby nicht zu erschrecken. Hatten Sie Ihr Baby vollkommen ausgezogen, sollten Sie mit einer frischen Windel für plötzliche Überraschungen gewappnet sein.!
|


 |
 |

  |
 Hütchen-Spieler *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Ihr Baby lernt immer besser, Gesichter zu erkennen und zu unterscheiden. Das ist ein guter Zeitpunkt für dieses Hut-Spiel! Ihr Baby wird nur kurzzeitig etwas verwirrt sein und anschließend eine Menge Spaß dabei haben, Ihnen einen Hut vom Kopf zu nehmen und wieder aufzusetzen!

| Materialien: |
| • |
Verschiedene Hüte
|
| • |
Kinderstuhl
|
| • |
Ihr Gesicht und Ihr Kopf!
|
|
 |
 |
 • |
 Ursache und Wirkung
|
 |
 |
 • |
 Bewältigung von Angst vor Fremden
|
 |
 |
 • |
 Objektpermanenz (ein Objekt bleibt erhalten, auch wenn sich sein Erscheinungsbild verändert)
|
 |
 |
 • |
 Soziale Interaktion
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Sammeln Sie verschiedene Hüte aus Ihrem eigenen Bestand, oder kaufen Sie ein paar preiswerte Papp-Hüte bei einem Karnevalsausstatter. Sie können wählen, was Ihnen gerade in die Hände fällt: ein Basecap, eine Strickmütze, einen Feuerwehrhelm, einen Hut von einem Clown, eine alte "Melone", eine Baskenmütze, Ohrenschützer oder einen tollen, altmodischen Federhut. Masken sollten Sie jedoch vermeiden, da Sie Kinder in diesem Alter häufig verängstigen.
2.
Setzen Sie Ihr Baby in seinen Kinderstuhl und nehmen sie ihm gegenüber Platz.
3.
Setzen Sie sich einen Hut auf, schneiden sie eine lustige Grimasse und sagen Sie etwas Interessantes wie "Sieh mal!", “Ich bin ein Feuerwehrmann!”
4.
Beugen Sie sich vor, sodass Ihr Kind den Hut greifen und Ihnen vom Kopf nehmen und vielleicht sogar wieder aufsetzen kann. Wenn es den Hut nicht ergreift, nehmen Sie ihn selbst ab.
5.
Wiederholen Sie dies ein paar Mal mit dem gleichen Hut und wählen Sie anschließend einen anderen.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Manche Babys reagieren verängstigt, wenn sich das Aussehen einer Person abrupt ändert. Wenn Sie das bei Ihrem Kind erkennen, setzen Sie den Hut nur für ein paar Sekunden auf. Nehmen Sie ihn dann ab und zeigen Sie Ihrem Kind, dass sie immer noch Mama bzw. Papa sind! Falls das nicht hilft, verschieben Sie das Spiel auf später.
|


 |
 |

  |
 Das wandernde Licht *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Mit diesem Spiel können Sie die Entwicklung des Sehvermögens bei Ihrem Baby fördern. Am besten spielen Sie es im Dunkeln, kurz vor dem Schlafen gehen – Sie werden sehen: Es hat auch eine beruhigende Wirkung.

| Materialien: |
| • |
Dunkles Zimmer
|
| • |
Taschenlampe
|
|
 |
 |
 • |
 Ursache und Wirkung
|
 |
 |
 • |
 Wahrnehmung räumlicher Tiefe
|
 |
 |
 • |
 Verständnis der Umwelt
|
 |
 |
 • |
 Visuelles Verfolgen von Objekten
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Versuchen sie, das Zimmer so weit wie möglich abzudunkeln.
2.
Setzen Sie sich mit Baby auf dem Schoß in einen Sessel oder auf den Fußboden.
3.
Stellen Sie die Taschenlampe an und richten Sie den Lichtstrahl auf die Wand. Versuchen Sie, Babys Aufmerksamkeit auf den Lichtfleck zu lenken.
4.
Sagen Sie etwas über das Licht, wie “Oh, schau einmal, da ist Licht!”
5.
Bewegen Sie langsam den Lichtstrahl, richten Sie ihn auf interessante Gegenstände im Zimmer.
6.
Erzählen Sie etwas über die angeleuchteten Gegenstände, wie z.B. "Da ist Susis Teddy!"
7.
Fahren Sie so fort bis Ihr Baby des Spielens müde ist.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Richten Sie den Lichtstrahl nicht in Babys Augen. Wenn Ihr Baby sich im Dunkeln fürchtet, können sie auch eine Lampe einschalten, die jedoch nicht heller sein darf als die Taschenlampe.
|


 |
 |

  |
 Schwimmt es? - Oder nicht? *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Mit diesem Spiel können sie Ihrem Baby helfen zu lernen, Gegenstände nach verschiedenen Eigenschaften zu ordnen. In diesem Alter wird Ihr Kind diese Unterschiede wohl eher noch als ein kleines Wunder interpretieren – bald aber wird es versuchen, den Dingen tiefer auf den Grund zu gehen.

| Materialien: |
| • |
5 Gegenstände, die in Wasser untergehen, z.B. schwere Spielsachen, Beißringe, Löffel, mit Wasser gefüllte Trinkflasche, Schlüsselbund usw.
|
| • |
5 Gegenstände, die schwimmen, z.B. Seife, Plastikspielzeug, Haarbürste, Schwamm usw.
|
| • |
Baby-Badewanne
|
|
 |
 |
 • |
 Aufkeimendes "wissenschaftliches" Interesse
|
 |
 |
 • |
 Klassifizieren
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Füllen Sie Babys Badewanne mit warmem Wasser und setzen Sie Ihr Kind langsam hinein.
2.
Setzen Sie einen schwimmenden Gegenstand ins Wasser und sagen Sie "Schau, es schwimmt!".
3.
Nach einer Minute nehmen Sie einen nicht schwimmenden Gegenstand und sagen "Es geht unter."
4.
Nehmen Sie abwechseln die anderen schwimmenden und nicht schwimmenden Gegenstände und legen Sie sie ins Wasser. Lassen Sie dann Ihr Kind selbst die Gegenstände ins Wasser fallen und schauen, ob sie schimmen oder nicht.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Lassen Sie Ihr Baby nicht unbeaufsichtigt in der Badewanne.
|


 |
 |

  |
 Balance-Training *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Die Balance zu halten, ist für Ihr Baby noch ziemlich schwierig. Anfangs hat es schon genug damit zu tun, seinen Kopf unter Kontrolle zu bekommen. Wenn das jedoch geschafft ist, wird es sich über dieses Spiel freuen!

| Materialien: |
| • |
Kleines Handtuch
|
| • |
Ihr Bein
|
|
 |
 |
 • |
 Balance
|
 |
 |
 • |
 Entwicklung von Vertrauen
|
 |
 |
 • |
 Soziale Interaktion
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Legen Sie als Polster ein Handtuch auf ihren Oberschenkel.
2.
Setzen Sie Ihr Baby so darauf, dass es Sie anschauen kann.
3.
Halten Sie Baby an seinen Armen. Bewegen Sie dann Ihre Hände langsam an seinen Armen hinab bis zu seinen Fingern, sodass Sie Ihr Kind nur noch leicht in der Balance halten.
4.
Während Baby so auf Ihrem Oberschenkel balanciert, bewegen Sie Ihr Bein langsam hin und her.
5.
Versuchen Sie, erst eine Hand und dann beide Hände loszulassen – bereit, Ihr Baby zu aufzufangen.
6.
Setzen Sie Ihr Baby anders herum auf Ihr Bein und spielen Sie noch einmal.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Seien Sie bereit, Ihr Baby aufzufangen, falls es die Balance verlieren sollte.
|


 |
 |

  |
 Tunnel-Erfahrung *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Ihr Baby bewegt sich mittlerweile selbstständig durch das Zimmer. Stellen Sie ihm einen Tunnel auf, durch den es hindurchkriechen kann. Es wird eine neue Art der Fortbewegung entdecken und am anderen Ende des Tunnels eine Überraschung erleben.

| Materialien: |
| • |
Großer Karton, etwas größer als Ihr Baby
|
| • |
Babydecke
|
|
 |
 |
 • |
 Kognitive Fähigkeiten und Denkvermögen
|
 |
 |
 • |
 Erkennung räumlicher Tiefe
|
 |
 |
 • |
 Objektpermanenz
|
 |
 |
 • |
 Problemlösen
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Suchen Sie sich einen Karton in einer geeigneten Größe, sodass Ihr Baby leicht hindurchkrabbeln kann. Schneiden Sie beide Enden auf – das ist der Tunnel.
2.
Setzen Sie Ihr Baby an ein Ende des Tunnels.
3.
Sie selbst gehen ans andere Ende des Tunnels, schauen hindurch und locken Ihr Baby. Warten Sie, ob Baby versucht, sich durch den Tunnel zu bewegen. Falls es Hilfe braucht, können Sie durch den Karton hindurch greifen und Baby sanft ein Stückchen ziehen.
4.
Wiederholen Sie das Spiel ein paar Mal.
5.
Legen Sie eine Decke über Ihr Tunnelende, sodass Baby Sie nicht sehen kann. Strecken Sie dann Ihren Arm hinein und ziehen Sie Baby durch den Tunnel.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Achten Sie darauf, dass der Karton groß genug ist. Lassen Sie Ihr Kind nicht alleine in dem Tunnel liegen, damit es keine Angst bekommt.
|


 |
 |

  |
 Karton-Turm *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Wenn Baby einmal gelernt hat, einen Turm zu bauen, dann nur, weil es soviel Spaß macht, ihn hinterher einstürzen zu lassen!

| Materialien: |
| • |
Bausteine aus Milchpackungen
|
| • |
Große flache Oberfläche
|
|
 |
 |
 • |
 Ursache und Wirkung
|
 |
 |
 • |
 Kognitive Fähigkeiten
|
 |
 |
 • |
 Entwicklung der Feinmotorik
|
 |
 |
 • |
 Problemlösen
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Sammeln Sie Milch- und Fruchtsaftkartons. Waschen und trocknen Sie sie gründlich aus. Schneiden Sie überstehende Ecken ab oder falten Sie sie um.
2.
Setzen Sie Ihr Baby auf den Fußboden, inmitten der vielen Bauklötze.
3.
Zeigen Sie ihm, wie man damit einen hohen Turm bauen kann.
4.
Ist der Turm hoch genug, lassen Sie ihn gemeinsam umfallen.
5.
Bauen Sie weiter und weiter – bis Baby müde ist.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Falls Sie andere Gegenstände zum Bauen verwenden, achten Sie darauf, dass diese sehr leicht sind, damit sich Baby beim Umwerfen des Turmes nicht verletzen kann.
|


 |
 |

  |
 Jetzt ist es fort...! *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Vom ersten Moment an probiert Baby herauszufinden, wie die Welt um es herum funktioniert. Helfen Sie ihm ein klein wenig mit diesem Versteckspiel!

| Materialien: |
| • |
Weiche, bunte Spielsachen
|
| • |
Decke, Handtuch oder ein Kleidungsstück
|
|
 |
 |
 • |
 Vorhersehen von Ereignissen
|
 |
 |
 • |
 Kognitive Fähigkeiten und Denkvermögen
|
 |
 |
 • |
 Objektpermanenz
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Sammeln Sie ein paar verschiedene weiche und bunte Spielsachen. Legen Sie sie zunächst so weg, dass Baby sie nicht sehen kann.
2.
Setzen Sie Baby in seinen Kindersitz.
3.
Holen Sie ein Spielzeug hervor und zeigen Sie es Ihrem Baby. Halten Sie es dicht neben Ihr Gesicht und reden Sie mit Ihrem Kind, um seine Aufmerksamkeit zu erregen.
4.
Während Ihr Baby das Spielzeug beobachtet, verstecken Sie es unter einer Decke oder Ihrer Kleidung.
5.
Sagen Sie "Jetzt ist es fort!"
6.
Warten Sie ein paar Sekunden, holen Sie es wieder hervor und verkünden Sie fröhlich "Hier ist es wieder!"
7.
Wiederholen Sie das für verschiedene Spielsachen.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Falls sich Ihr Baby beim Verschwinden des Spielzeugs aufregt, führen Sie die Bewegung langsamer aus. Es kann dann mit den Augen verfolgen, wohin sich das Objekt bewegt. Verstecken Sie das Spielzeug immer nur für kurze Zeit.
|


 |
 |

  |
 Krabbelwürmchen *
|
Zum Seitenanfang |
 |
 |
 Wenn ein Baby die Füße gegen eine feste Fläche drückt, streckt es automatisch die Beine. Man nennt dies auch den Lauf-Reflex. Nutzen Sie diesen Reflex, um Baby auf das Krabbeln vorzubereiten.

| Materialien: |
| • |
Weicher Untergrund, nicht zu rutschig
|
| • |
Buntes Spielzeug
|
|
 |
 |
 • |
 Ursache und Wirkung
|
 |
 |
 • |
 Motorik
|
 |
 |
 • |
 Vorbereiten auf das Krabbeln
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Ablauf: 1.
Legen Sie Baby auf der weichen Oberfläche auf den Bauch.
2.
Stellen Sie ein buntes Spielzeug in einiger Entfernung vor seinen Kopf und lenken Sie seine Aufmerksamkeit darauf.
3.
Setzen Sie sich hinter Ihr Baby. Drücken Sie Ihre Beine oder Ihre Hände gegen Babys Füße. Baby wird sofort reagieren und die Beine strecken, wodurch es ein Stückchen nach vorne und dem Spielzeug entgegen rutscht.
4.
Fahren Sie so fort, bis Baby sich eine kleine Strecke voran bewegt hat.
|
 |
 |
 |
Sicherheitstipps:
Bewegen Sie Baby nicht zu schnell. Lassen Sie es nicht so nahe an das Spielzeug herankommen, dass es sich den Kopf stößt.
|
 Zum Seitenanfang

|
 |
     |
 |